Volker Hartmann-Langenfelder

 


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M/m . 2021 >>

 

Selten waren bestimmte Mittel zur Verfolgung eines gemeinsamen gesellschaftlichen Ziels derart über alle Teile der Bevölkerung Deutschlands verteilt, wie die Alltags- und medizinischen Masken, die eine Ausbreitung der Corona-Pandemie seit 2020 so weit wie möglich verhindern sollten. Und selten war so deutlich zu beobachten, wie die Mittel, die zum Vorteil aller gedacht sind, gleichzeitig zum Problem aller mutierten.

M/m war eine ergebnisoffene, interdisziplinäre und prozessorientiert-künstlerische Recherche, der die Vermutung zugrunde lag, dass neben dem Problem des Pandemiemülls ansich, grundlegende gesellschaftliche Verwerfungen im graduell unterschiedlichen Vermüllungszustand der Straßen einer Großstadt offenbar werden könnten.

 

 

Erster Prozess und Grundlage aller weiterer Prozesse war das Sammeln von Fotografien weggeworfener und verlorener Masken in unterschiedlichen Stadtteilen Mannheims. Dokumentiert wurde der Zustand der jeweiligen Hauptstraßen, sowie unterschiedlicher Wohnstraßen. Parallel dazu wurde der Maskenmüll in der ländlich geprägten Gemeinde Schriesheim dokumentiert.

Der Einfachheit halber erfolgte die fotografische Dokumentation per Mobiltelefon. Die Kennzahlen zu den einzelnen Straßen, deren Vermüllungszustand erfasst wurde, gaben Auskunft über Ort, gegebenenfalls Stadtteil, Dokumentationsdatum, Anzahl gefundener Masken und Länge der dokumentierten Straße, sowie Masken pro Straßenmeter.

 

 

Beginnend mit der Sammlung war der Fortschritt der Recherche bereits seit März 2021 auf digitalem Wege öffentlich zugänglich. Ab Anfang Mai 2021 wurde durch die Unterstützung des COMMUNITYartCENTERmannheim eine den aktuellen Pandemiebedingungen gerecht werdende Form der zumindest teilweisen analogen Umsetzung einzelner Recherche- und Arbeitsschritte ermöglicht. Die ebenfalls teilweise Verlagerung von Recherche sowie künstlerischer Arbeiten in einen Schaufensterbereich des CaCm, nutzte diese Schnittstelle zum öffentlichen Raum, um zumindest ansatzweise auch eine analoge Präsentationsform für das Projekt zu schaffen.

Eine separate, das Projekt begleitende Onlinepräsenz finden Sie hier ...

Das Projekt wurde gefördert durch ein Stipendium des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.

 

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